Seit gestern stelle ich mir die Frage, ob es nicht in dem Zustand der Welt, bei der es grundsätzlich immer um Geld geht, nicht angebracht wäre auch einmal in verschiedene v Richtungen zu denken. Das gestrige Angebot von Putin wird auf der Weltbühne abgeschmettert und die Argumente der ablehnenden erscheinen ja auch durchaus richtig. Reduzieren wir den kompletten Vorgang einmal auf das Finanzielle könnte man doch auch überlegen was uns bisher der Wiederaufbau der Ukraine kosten würde und wie die Kosten in die Höhe gehen, wenn dieser Krieg noch ein oder zwei Jahre weiter geführt wird.
Das an die Welt gemachte Angebot von Putin erscheint zynisch und ist es wahrscheinlich auch. Aber man sollte auch die wirtschaftlichen Möglichkeiten in Betracht ziehen und zumindest darüber nachdenken.
Die Forderung auf eine Nato-Mitgliedschaft zu verzichten, mal ausser Betracht lassend bleibt die Forderung nach den vier Teilgebieten, welche er bisher annektiert und um die so heftig gekämpft wird.
Würde man aktuell auf die Forderung eingehen und Putin diese vier Gebiete überlassen könnte das ganze Geld, welches dort investiert werden müsste um die Infrastruktur für die Menschen wieder aufzubauen, ja auch anderes eingesetzt werden. Beispielsweise könnte in anderen Gebieten in der Ukraine eine neue Infrastruktur und neue Häuser, mit dem vielen Geld aufgebaut werden. Selbstverständlich würden die vielen Milliarden dann in Zukunft nicht in Munition und Waffen, sondern in Häuser, Strassen, Schulen und so weiter investiert werden. Und das halte ich für eine bessere Investition.
Ich möchte betonen, dass dieses erste Gedanken sind die ich für diskussionswürdig halte.
Genauso wie wir im nahen Osten dafür plädieren müssen, dass es eine Koexistenz geben muss i( Welche Alternative gibt es denn sonst?) muss gleiches doch für den Krieg bei uns vor der Haustür gelten. Die Menschen in den vier Gebieten könnten doch eventuell auch dann frei entscheiden, ob sie in dem vom Putin regierten Teil Leben und existieren möchten oder ob sie in die neu zu schaffenden Gebiete überwechseln und dort eine Neuanfang wagen. Wäre dies nicht eine Möglichkeit diesen Wahnsinn zumindest erst einmal zu beenden, um auch argumentativ abzurüsten?
KUNST · PERSPEKTIVEN · WISSENSARCHIV
Putins Abkehr von Maximalforderungen.
Veröffentlicht am 15.06.2024. · Archiviert von Bernd Grah
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