Informelle Teilhabe
Meine eigenen Erfahrungen der letzten Jahre zeigen mir auf das es nicht einfach ist relevante Informationen innerhalb Solingen zu bekommen um in der Lage zu sein einen ausreichend „allgemeinen“ Überblick zu haben um in den relevanten Bereichen mitsprechen zu können.
Oberflächliche Betrachtungen zu Themen sind selbstverständlich jederzeit möglich.
Mir geht es aber um etwas anderes:
Auch in den immer weiter fortschreitenden digitalen Darstellungsmöglichkeiten finde ich seitens der kommunalen politischen Akteure keine ausreichend detaillierten Plattformen.
Die Seiten der Parteien sind mehr oder weniger aktuell und arbeiten eher mit Schlagzeilen als mit aktuellen Details.
Die Stadt selber kommuniziert auch über die Pressestelle, dies aber aus meiner Sicht viel zu wenig .
Entsprechend kann auf den Seiten der einzelnen kommunalen Akteure auch noch recherchiert werden , dies ist aber leider auch noch nicht ausreichend „bespielt“ , dies kann am Beispiel SEG ( Solinger Entwicklunggesellschaft) ganz gut nachvollzogen werden.
Weiterhin kann über das Ratsportal noch einiges an Informationen gesammelt werden , genauso hilft natürlich der Blick ins Amtsblatt.
Selbstverständlich kann man sich mit der Lektüre der Tageszeitung(en) auf aktuellem Stand halten . Hier nenne ich explizit beide relevanten für Solingen : Solinger Tageblatt und Solinger Morgenpost.
Allerdings kommen wir damit nun an den Punkt welcher mir da wichtig erscheint.
Was ist mit den kommunal politisch interessierten Menschen die sich ein Abo der Tageszeitungen nicht leisten können.
Diese sind in einigen Bereichen von Informationen „abgeschnitten“ , wie schon aufgeführt ist es eventuell auch auf anderen Wegen möglich „auf aktuellem Sachstand“ zu sein , das ist aber sehr zeitintensiv und setzt zudem auch noch eine hohe Medienkompetenz und einen digitalen Zugang voraus.
Nun mein konkreter Vorschlag dazu :
Durch finanzielle Unterstützung könnte auf Antrag das digitale Abo auf eine Tageszeitung (oder beide?) auf den Beantragenden freigeschaltet werden.
Ich würde auf jeden Fall auch für die lokalen Verlage einen Vorteil sehen .
Wie ein solches Modell finanziert , wie das Abo abgesichert und weiter Grundsätzliche Fragen könnten ja geklärt werden.
Mit einem solchen Angebot schaffen wir eine bessere Teilhabe und wenn dann in Zukunft alle ihre Hausaufgaben machen und die Kommunikation mit dem Wähler / Kunden nicht als Einbahnstraße verstehen, werden Diskussionen direkt zugelassen.
So könnte in viele Themen Bewegung kommen und Entscheidungen könnten am Ende breiter getragen sein .
Ausdrücklich positiv erwähnen möchte ich die Beteiligungsmöglichkeiten welche es jetzt schon auf :
https://www.solingen-redet-mit.de/
gibt .
Außerdem ist gerade aktuell unser Bundestagsabgeordneter Ingo Schäfer sehr aktiv um lokal politische Themen zugänglich zu machen bzw. Diskussionen anzuregen.