Mein Wortbeitrag unter diesem Facebookeintrag des Tageblatts vom 26.7.2023 :
Der Fördermittelgeldregen mit dem unsere teilweise selbsternannten Häuptlinge hochtrabende Projekte mit Architektenwettbewerben in Schwung gebracht haben neigt sich langsam dem Ende entgegen.
Kritik an den ach so tollen Projekten ist immer unerwünscht und das Ansetzen einer Veranstaltung wo diese eventuell geäußert werden könnte an einen Werktag um 11 Uhr morgens zu legen spricht Bände.
Möchte auch jetzt und hier nicht allzu sehr ins Detail verfallen.
Der Marktplatz mag ja recht ansehnlich geworden sein, aber manche Dinge wurden anscheinend nicht zu Ende gedacht. Das Eltern welche an und auf diesem Platz verweilend nun ständig auf der Hut sein müssen das die Kinder nicht ins Wasser hüpfen wurde anscheinend vom Architektenbüro welches den Wettbewerb wohl gewonnen hatte nicht mitbedacht …Eine Spielmöglichkeit hätte dort wohl auch gereicht?
Wir können ja froh sein das dieser Platz mittlerweile fertig ist , durch die Buddenblume gesprochen erfahre ich gerade aus dem Artikel das die Düsseldorferstr. im nächsten Frühjahr auch fertig werden soll im Hinblick aufs Dürpelfest ….gehts noch ?
Was ist mit dem Termin Ende des Jahres, sind eventuell bei der Ausschreibung die gleichen Fehler gemacht worden und es wurden keine Konventionalstrafen eingeplant bei Verzögerung ?
Bisher konnte ich bei meinen samstäglichen Stippvistiten auch noch keine wirklichen Aufwertungsarbeiten erkennen.
Bisher habe ich gesehen das unsere städtischen Betriebe da ihre marode Infrastruktur austauscht . Kann man ja so machen wenns eigene Geld nicht reicht das zu sanieren , aber immer alles unter dem Deckmantel der ach so tollen Verschönerung zu tun finde ich unehrlich !
Wie Frau Fritz in ihrem Beitrag anmerkt fehlt es mittlerweile an vielem in Ohligs , anscheinend auch an bodenständigen Konzepten.
Hochtrabende Pläne dürfen gerne weiter verfolgt werden, mein Steuergeld welches auch die Fördertöpfe mit füllt soll auf jeden Fall momentan dafür verwendet werden das die Düsseldorferstrasse wieder genutzt werden kann und nicht noch mehr Einzelhandelsgeschäfte aufgeben.
Das Geld in die Stadt bringen nämlich die „normalen“ Menschen die ihre täglichen Besorgungen in Ohligs erledigen wollen.
Wenns dann noch Angebote des Aufenthaltes im gastronomischen Bereich gibt ist es eine tolle Ergänzung. Aber eine funktionierende Innenstadt wird nicht um eine „urbane und hippe „ Szene herum entstehen , sondern diese Szene wird sich in einen funktionierenden Mix einfügen müssen und sich dann mit guten Konzepten etablieren.
Und das ewige Fordern nach weiteren Projekten wird ja eh nicht weiter führen , jetzt sind ja auch mal die anderen Stadtteile dran ? Dort gibts auch noch reichlich Investitionsruinen wo sich unsere Stadtentwicklungselite weiter austoben kann. Aktuell wird eh alles zurückgefahren und eine 650 Jahrfeier ist in Vorbereitung. Die Stelle dazu ist gerade in Ausschreibung , für so ein kleines Projekt reicht ja anscheinend die Vorlaufzeit von unter einem halben Jahr ….
Ein Schelm wer nun böses Denkt !