AUFSTEHEN
Guten Morgen,
momentan sehe ich die Bewegung in einer wichtigen Phase die ich kurz beschreiben möchte.
Die innere Unsicherheit und Gespaltenheit spiegelt sich ja auch in der medialen Außendarstellung wieder.
Das Thema Aufstehen wird ja sowohl in den Print wie auch den Online-Medien und auch in den Fernsehsendung immer öfter aufgegriffen.
Dabei handelt es sich in großem Maße aber leider auch um Mutmaßungen.
Der „seriöse“ journalistische Ansatz ist es ja anscheinend über Interviews Mitbegründer wie Sahra Wagenknecht oder Bernd Stegemann zu führen und das Thema am geäußerten festzumachen.
Im Anschluss an solche Interviews dürfen dann Politprofis ihre Meinung dazu abgeben wie z.b. Herr Lucke.
Dann gibt es noch den eher reißerischen Ansatz, nämlich der Aufstehen Bewegung zu unterstellen das hintergründig an einer Partei gebastelt wird oder man ohne eine Partei zu werden trotzdem an Wahlen teilnehmen möchte.
In solchen Berichten wird gern mit der hohen Zahl der Anmeldungen zu Beginn der Bewegung hantiert um eine Relevanz bei Wahlen darzustellen.
Unser innerer Zustand resultiert ja auch darauf dass wir keine Anleitung bekommen wie sie von manchen eingefordert werden, wir arbeiten ohne Blaupause.
Auch bei den Initiatoren, durchsetzt mit Politprofis, liegen doch keine fertigen Pläne in der Schublade die nur herausgezogen werden müssen.
Das momentan so viele Mutmaßungen von innen und von außen darüber existieren dass wir benutzt werden sollen von den Parteien basiert ja auch darauf dass wir in unserer Mitte selbstverständlich Mitstreiter jeglicher politischen Parteien in Deutschland haben,und das ist auch gut so.
Stellt euch einmal vor die Phase jetzt wäre nicht schwierig, was wäre denn dann los dann?
Hätten wir ein fertiges Programm und angesprochene Parteien würden auf uns hören und bei Wahlen unsere Forderungen mit berücksichtigen …..dann bräuchte es uns ja gar nicht !
Aber so einfach ist die Welt nicht wir müssen jeden Tag uns selber fragen:
Was können wir dafür tun um die Bewegung nach vorne zu bringen, ist es wirklich notwendig den anderen zu kritisieren für sein Vorgehen oder muss ich erst meine eigenen Handlungen noch einmal hinterfragen.
Wenn ich aber bei dem anderen eine falsche Handlung sehe ist es förderlich ihm diese vorzuwerfen oder arbeite ich gemeinsam mit ihm zusammen daran unsere Meinungen auszutauschen und einen gemeinsamen Nenner zu finden.
Dieses wird nicht immer funktionieren aber in vielen Fällen sehe ich alleine darin den Weg zum Erfolg.
Wir müssen uns untereinander kennenlernen und das nicht nur über Facebook, wir müssen uns vernetzen und Gespräche führen, überlegen wie wir es schaffen dass sich etwas ändert in diesem Land.
Das schaffen wir nicht indem wir uns im Facebook gegenseitig Dinge an den Kopf werfen.
Lasst uns alle doch noch einmal durchatmen und dann in den letzten Wochen des Jahres versuchen uns besser zu vernetzen.
Also lasst uns aufhören auf die da oben zu warten und vernünftige Aktionen planen.
Wenn wir dann prominente Unterstützung benötigen werden wir diese auch einfordern und sollten dann aber auch konsequent die Menschen darauf ansprechen und wenn diese Menschen weiterhin nicht aus ihrer Deckung herauskommen wollen diese auch nicht weiter mit einbinden in die Bewegung.
Es ist ja langsam die Phase dass man sich zu Aufstehen bekennen muss, dies gilt ja nicht nur für uns sondern auch für die vielen Politiker die diese Bewegung ja mit gegründet habe.
Für ein besseres Deutschland möchte ich gemeinsam mit Euch allen WEITERGEHEN
Bernd Grah