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KUNST · PERSPEKTIVEN · WISSENSARCHIV

Solingen und seine Krankenhäuser – eine Empörung kurz vor der Sommerpause

Veröffentlicht am 25.06.2023. · Archiviert von Bernd Grah

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Ewige Entschuldigung für Realpolitik ist vollkommen unnötig, es wird eh Zeit für mehr davon und ein Ende mit Traumpalästen als Zuschussgeschäft ohne Aussicht auf (ausreichend) eigenständig erwirtschaftetes Realkapital.
Leuchtturmprojekte die da leuchten wo es keiner sieht braucht kein Mensch.
Die sogenannten Projektentwickler sind eventuell gut im FördermittelAcquisitionsWahnsinn , aber Projekte kurz vor Auslaufen der Bindung zu verscherbeln spricht nicht für realpolitisch angebrachtes Handeln. Selbstverständlich ist auch immer der kulturelle Background mit zu denken, das darf aber nicht das Vehikel für schlechte Entscheidungen sein.
Doch zurück zur Klinik 😉
Uli Preuss kommentiert das ach so überraschende aus der Lukas Klinik absolut souverän und nur mit solcher abgewägten Vorgehensweise besteht die Chance für uns als Solinger das beste raus zu holen. (https://www.spd-solingen.de/2023/06/10/weckruf-fuer-die-klinik-finanzierung/?fbclid=IwAR3-cvpSCfCxiiQ5SZo0iNfK2uagolE-XivmoTRDoWbYkfCckJYWe6-flvw)
Jetzt können wir unsere Vertreter im Land-und Bundestag auf dieses Thema "ansetzen" und es sollte doch möglich sein in diesem Bereich die notwendigen Mittel zusammen zu bekommen.

Das sich jetzt jemand darüber empört das die K-Plus auch einen wirtschaftlich gangbaren Weg sucht liegt eventuell daran das auch christlich geführte Häuser nicht nur dem Herrgott unterstellt sind sondern auch ihre Kostendeckung erwirtschaften müssen.
Sich nun auf die verbleibenden beiden Krankenhäuser zu konzentrieren macht Entscheidungen eventuell auch etwas einfacher.
Und das die Menschen welche nun ins städtische wechseln könnten dies auch tun um sie bei uns im System zu halten ist die Aufgabe der Politik. Das es dabei nicht zu sozial unverträglicher Ungleichbehandlung kommt, trotz zweier unterschiedlicher Tarifvereinbarungen , auch dafür trägt "die Politik" die Verantwortung und muss sich bei der nächsten Wahl auch dafür verantworten.
Aufpassen müssen wir bei dieser Thematik das wir nicht das Thema den Wölfen überlassen, die lauern nämlich auch bei uns im Hintergrund um Hebel zu finden die Gesellschaft zu spalten.